Valve, der Name steht für PC-Gaming-Innovationen wie Half-Life, Steam und Steam Deck. Jetzt arbeitet das Unternehmen offenbar wieder an neuer Hardware – genauer gesagt an einem neuen VR-Headset, das laut Berichten noch Ende 2025 auf den Markt kommen soll.
Die Hinweise verdichten sich: Interne Quellen sprechen davon, dass die Massenproduktion bereits angelaufen sei. Ein Marktstart rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2025 scheint wahrscheinlich.
Eine weitere Gaming-Hardware von Valve ist der nächste logische Schritt, denn das Steam Deck war ein großer Erfolg! Im VR- und AR-Bereich gibt es noch ungenutztes Potenzial. Valve ist für seine Innovationen und Qualität bekannt, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass das neue Gaming-Produkt sicherlich viel Freude bereiten wird.
Was bisher bekannt ist – und was spekuliert wird
Das neue Headset trägt intern den Codenamen „Deckard“, könnte aber unter dem Namen „Valve Frame“ auf den Markt kommen. Der Name ist noch nicht offiziell bestätigt, passt aber gut zur bisherigen Produktlinie (Index, Deck, Frame).
In dieser Infografik sind alle aktuellen Informationen enthalten, allerdings basiert diese noch auf Spekulation. Vieles hiervon scheint aus logischen Faktoren heraus zu stimmen:

Geplante Spiele sind noch unklar, womöglich werden aktuelle Valve-Games auf die VR portiert. Es könnte aber genauso sein, dass mit Steam und dieser Hardware die VR- und AR-Sektion auf der Plattform insgesamt gepusht werden soll. Mit circa 1.000 € Verkaufspreis sehen wir das neue Valve-Produkt in einer Liga mit Apple Vision Pro und Meta Quest Pro. Es scheint gesichert zu sein, dass es sich um ein High-End-Produkt handeln wird.
Premium-Ansatz: Kein Headset für die breite Masse?
Auch wenn sich Valve bislang bedeckt hält, gibt es ein paar konkrete Hinweise zur Marktausrichtung:
- Geplant sind angeblich nur 400.000 bis 600.000 Einheiten pro Jahr – das ist vergleichsweise wenig, primär im Vergleich zur Quest-Serie von Meta.
- Preislich wird das Gerät vermutlich über 1.000 US-Dollar liegen, also ganz klar im High-End-Bereich.
- Damit wäre das neue Headset eher mit Produkten wie der Apple Vision Pro oder der Varjo Aero vergleichbar – statt mit günstigen Consumer-Modellen.
Diese Stückzahlen deuten darauf hin, dass Valve nicht auf Masse, sondern auf Qualität, Präzision und Enthusiasten abzielt – ähnlich wie damals mit dem Valve Index.
Was unterscheidet VR und AR – und was macht Valve besonders?
Bevor man weiter spekuliert, lohnt ein kurzer Blick auf die Begriffe:
- VR (Virtual Reality): Volle Immersion in digitale Welten – mit Headsets, die deine reale Umgebung komplett ausblenden.
- AR (Augmented Reality): Digitale Inhalte werden in die echte Welt eingeblendet – etwa über transparente Bildschirme oder durch Kamerabild-Overlay.
Valve fokussiert sich traditionell klar auf VR, also auf komplette virtuelle Räume – perfekt für Gaming. Ob das neue Headset auch AR-Elemente enthalten wird (wie Kameras für Mixed Reality oder Passthrough-Modi), ist noch offen – angesichts der Konkurrenz (Meta, Apple) aber denkbar.
Valve plant mehr als nur ein Headset
Spannend ist auch, dass das neue VR-Headset nur ein Teil einer größeren Hardware-Offensive sein könnte.
- Im Raum steht auch eine neue Valve-Konsole, womöglich eine stationäre Ergänzung zum Steam Deck.
- Außerdem hat Valve bereits bestätigt, dass ein Steam Deck 2 in Arbeit ist – mit Veröffentlichung Ende 2025 oder 2026.
Das neue VR-Headset dürfte aber den Anfang machen. Möglich also, dass Valve im kommenden Jahr mehrere neue Produkte präsentiert, um sein Hardware-Portfolio strategisch zu erweitern.
Gibt es exklusive Inhalte für „Deckard“?
Was ein starkes VR-Headset benötigt, sind starke Inhalte. Ob Valve ein exklusives Spiel für das neue Headset plant – wie es 2020 mit Half-Life: Alyx der Fall war – ist aktuell nicht bekannt. Aber es wäre ein logischer Schritt.
Ein neuer VR-Titel aus dem Hause Valve hätte das Potenzial, das Headset direkt mit einem System-Seller auszustatten – genau wie Alyx das Valve Index populär gemacht hat.
Persönliche Meinung: Hoffen wir doch darauf, dass GTA 6 eine VR-Kompatibilität hat. Die offene Spielwelt mit all den realistischen Gegebenheiten dürfte sicherlich interessant zu spielen sein. Selbstverständlich wäre das aber nichts auf Dauer, denn eine solche VR-Spielesession kann sehr ermüdend sein. Bei besonders guter Immersivität ohnehin!
Fazit: High-End-VR von Valve steht vor der Tür
Valve kehrt zurück ins VR-Rennen – mit einem Gerät, das sich offenbar an Enthusiasten und High-End-Nutzer richtet. Mit begrenzten Stückzahlen, Premium-Preis und möglichem Fokus auf ein erstklassiges VR-Erlebnis will sich das Unternehmen offenbar von der Massenware abgrenzen.
Der Release vor Weihnachten 2025 ist wahrscheinlich – und mit ihm könnten auch neue Spiele und eine neue Hardware-Strategie ins Rollen kommen. Was genau „Valve Frame“ am Ende leisten kann, bleibt abzuwarten – aber klar ist: Der VR-Markt bekommt Zuwachs aus vertrautem Hause.

