OpenAI: ChatGPT-Hardware erst 2027

Apple HomePod: Smart Speaker mit künstlicher Intelligenz (KI).

Die erste KI Hardware von OpenAI kommt nicht wie angekündigt 2026, sondern 2027. Doch weshalb? Welche Probleme treten bei OpenAI auf? Ist die künstliche Intelligenz für eine Hardware generell noch nicht so weit? Wir schauen uns das genauer an.

Wer gehofft hatte, das erste KI-Gadget aus dem Hause OpenAI bereits im nächsten Jahr in den Händen zu halten, muss nun doch etwas mehr Geduld mitbringen. Ursprünglich wurde spekuliert, dass die Kooperation zwischen Sam Altman und dem ehemaligen Apple-Designpapst Jony Ive bereits 2026 Früchte tragen würde. Wie jetzt bekannt wurde, verschiebt sich der Marktstart jedoch auf Februar 2027.

Namensstreit bremst die Ambitionen für „echtes“ ChatGPT

Der Grund für diese neue Information ist ein eher trockener, aber entscheidender Vorgang: Ein Gerichtsverfahren um Markenrechte. OpenAI hatte offenbar geplant, die neue Hardware-Reihe unter dem Namen „io“ zu vermarkten.

Doch daraus wird nichts. Das Unternehmen iyO konnte sich erfolgreich gegen die Namenswahl wehren und verhinderte die Nutzung vor Gericht. OpenAI befindet sich damit aktuell wieder auf der Suche nach einer passenden Identität für seine physischen Produkte – ein Prozess, der Zeit und Ressourcen frisst.

KI-Hardware von OpenAI: Was wir bisher wissen (und was nicht)

Offizielle Details zum Formfaktor halten die Beteiligten weiterhin unter Verschluss. Branchenkenner gehen jedoch von folgenden Eckpunkten aus:

  • Kein klassisches Smartphone: Ive und Altman wollen das Rad neu erfinden und die Interaktion mit KI natürlicher gestalten.
  • Smarter Speaker: Gerüchten zufolge soll eines der ersten Geräte ein intelligenter Lautsprecher sein, der ChatGPT nativ integriert; das dürfte dann bereits ChatGPT 6 sein.
  • Multi-Device-Strategie: Es ist nicht von einem einzelnen Produkt die Rede, sondern von einer ganzen Palette an Hardware.

Was könnte die erste Hardware von OpenAI sein?

Jony Ive: Zwischen KI-Revolution, Designs und Luxus-Karossen

Dass Jony Ive sich Zeit lässt, ist kaum verwunderlich – sein Schreibtisch bei seiner Designfirma LoveFrom ist aktuell mehr als voll. Der Designer jongliert derzeit mehrere Mammut-Projekte gleichzeitig.

Ein besonderes Highlight wurde erst gestern der Weltöffentlichkeit präsentiert: Der erste vollelektrische Ferrari – zumindest schonmal das Cockpit. Der Bolide trägt unverkennbar Jony Ives Handschrift und beweist, dass er den Spagat zwischen hochkomplexer KI-Hardware und der emotionalen Ästhetik eines italienischen Supersportwagens perfekt beherrscht. Es wird sich zeigen, ob eine Firma wie Ferrari ein Elektroauto überhaupt herausbringen darf. Es stellt sich die Frage: Wie reagieren die Käuferinnen und Käufer?

Wer so viel Liebe ins Detail bei einem Elektroauto steckt, wird auch bei OpenAI nicht auf halbe Lösungen setzen. Bevor überhaupt mit dem Design gestartet wurde, hat sich das Team und Ive selbst noch über Ferraris Historie informiert – das ging über sechs Monate. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Das gesamte Ferrari-Elektroauto wird aber erst im Mai 2026 vorgestellt.

Einschätzung: Die Verzögerung könnte OpenAI sogar in die Karten spielen. Bis 2027 wird die KI-Modellwelt nochmals deutlich gereifter sein, was die Hardware von einem reinen Gimmick zu einem echten Werkzeug machen könnte. Dann wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die ersten KI-Roboter kommen, wie zum Beispiel der Tesla Optimus – hierfür stellt Tesla sogar das Model S und Model X ein.

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